Hunde-OP-Versicherung mit Kastration: Wertvolle Absicherung gegen hohe Behandlungskosten
Die Hunde-OP-Versicherung mit Kastration schafft Sicherheit für Ihren Vierbeiner ebenso wie Ihre Haushaltskasse. Als OP-Versicherung deckt diese Police einerseits medizinisch notwendige operative Eingriffe ab, ergänzend dazu aber auch medizinisch notwendige Kastrationen. Sie erfahren nachfolgend, worauf Sie bei der Auswahl der Hunde-OP-Versicherung mit Kastration besonders achten müssen und warum es sich lohnt, bei den Versicherungsbedingungen genauer hinzuschauen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Varianten der Hunde-OP-Versicherung mit Kastration
- 2 Kastration beim Hund – Der Grund entscheidet über Zahlung oder Nichtzahlung
- 3 Das Kleingedruckte unter der Lupe: Worauf müssen Sie bei der Hunde-OP-Versicherung mit Kastration achten?
- 4 Jetzt Hunde-OP-Versicherung mit Kastration vergleichen, abschließen & zurücklehnen
Varianten der Hunde-OP-Versicherung mit Kastration
Versicherung ist nicht gleich Versicherung: Das werden Sie genauso schon aus Ihrem eigenen Alltag und Ihren eigenen Versicherungen kennen. Bei Tieren ist das nicht sonderlich anders: Es gibt besonders leistungsstarke ebenso wie weniger umfangreiche OP-Versicherungen für Hunde.
Die genauen Bezeichnungen können variieren, meistens bieten Versicherer die Hunde-OP-Versicherung mit Kastration aber in drei Leistungsstufen an: Basis, Premium und Exklusiv/Premium Plus Tarife. Wenig überraschend, steigern sich mit jeder Leistungsstufe die Leistungen, andererseits steigt durch die zusätzlichen Leistungen aber auch der monatliche Preis für die Versicherung an.
Zur ersten Orientierung können Sie diese Übersicht nutzen:
1. Basis-Tarife von OP-Versicherungen greifen bei den wichtigsten Standard-OPs. Gleichzeitig gibt es aber mitunter Einschränkungen, was Folgekosten bei Komplikationen anbelangt. Außerdem bestehen häufig Leistungsobergrenzen, die sich auf die Eingriffe selbst oder die jährlichen Gesamtkosten oder beides beziehen.
2. Premium-Tarife bieten eine umfassende Absicherung. Notdienst-Operationen, die mit 4-fachem Satz der Gebührenordnung für Tierärzte abgerechnet werden, sind darin womöglich enthalten. Generell ist mit einem höheren übernommenen GOT-Satz zu rechnen, was bei komplexen Operationen hilfreich sein kann. Mitunter gibt es in dieser Hunde-OP-Versicherung mit Kastration einen Zuschuss für elektive Kastrationen.
3. Exklusiv-/Premium-Plus-Tarife kommen einer maximalen Absicherung gleich. Sie erhalten also alle Leistungen, die der Versicherer für den Bereich der Operationen am Hund anbietet. Jahreshöchstgrenzen gibt es normalerweise nicht. Mitunter werden zudem besonders neue und teurere Eingriffe übernommen, wodurch Sie bei der Art der Behandlung etwas mehr Freiheiten haben.
Unser Tipp: Sofern Sie noch keine Hundehaftpflichtversicherung haben, bieten einige Anbieter auch Kombinationsmodelle an. Dann erhalten Sie die Hunde-OP-Versicherung mit Kastration gemeinsam mit der Hundehaftpflichtversicherung. Gegenüber separaten Einzelabschlüssen kann das Geld sparen, mindestens reduziert sich dadurch aber der bürokratische Aufwand.
Einige der OP-Versicherungen lassen sich später zudem noch zu Voll-Krankenversicherungen aufwerten, was aber sehr individuell ist. Dabei spielen das Alter und der Gesundheitszustand des Vierbeiners gleichermaßen eine entscheidende Rolle.
Kastration beim Hund – Der Grund entscheidet über Zahlung oder Nichtzahlung
Kastrationen gehören zu den häufigsten Eingriffen bei Vierbeinern. Die Kosten dafür betragen im Normalfall etwa 150 bis 700 Euro. Sie können aber auch direkt oder indirekt ansteigen. Sollte die Operation komplexer als erwartet sein und länger dauern, aber auch indirekt durch nötige Nachbehandlungen, weitere Termine, stationäre Aufenthalte und Co. Die genannte Spanne ist daher nur eine Orientierung für den Eingriff und die damit verbundenen Leistungen selbst.
Der Grund für die Kastration ist bei der Hunde-OP-Versicherung mit Kastration entscheidend
Kastration ist nicht gleich Kastration – technisch vielleicht schon, aber der Grund gibt hier den Takt an. Versicherer ebenso wie Tierärzte unterscheiden dafür zwischen zwei Varianten.
Diese nutzen Sie, wenn keine konkrete Erkrankung Anlass zur Kastration gibt. Sofern Sie beispielsweise keinen unverhofften Hundenachwuchs möchten oder mit der Kastration eine Verhaltensveränderung herbeisehnen, wären das vorsorgliche Kastrationen.
Warum ist das wichtig? Weil Versicherer genau diese Kosten normalerweise nicht übernehmen. Das sind selektive Eingriffe beziehungsweise Wahl-OPs, für die keine medizinische Notwendigkeit besteht und die daher nicht als Versicherungsfall gelten.
Auch wenn ein Tierarzt eine Kastration aufgrund einer deutlichen oder häufigen Scheinträchtigkeit als medizinisch notwendig erachtet, sieht das von Seiten der Versicherung anders aus. Da die Scheinträchtigkeit ein von Menschen gemachtes Problem und nicht als indizierte Krankheit gilt, wird eine Kastration in der Regel nur übernommen, wenn auch ein vorsorgliches Budget für die Kastration zur Verfügung gestellt wird. Am häufigsten wird dies nur über die sog. Zuschüsse (50 – 100,-) abgewickelt, es sei denn, der Versicherer sieht auch in solchen Fällen eine Kostenübernahme vor, nach Ablauf einer konkreten Wartezeit.
Beim Kryptorchismus (Hodenhochstand) verhält es sich leider ähnlich. Beim Kryptorchismus sind ein- oder sogar zwei Hoden noch im Bauchraum verblieben und nicht in den Hoden abgestiegen. Als Welpe wird dies über einen gewissen Zeitraum tierärztlich überwacht und begleitet. Sollten die Hoden nicht eigenständig im Alter von 1 bis 2 Jahren absteigen, wird häufig zu einer Operation geraten, wobei einige Versicherer Kryptorchismus als aufgeführte Fehlentwicklung in den Versicherungsbedingungen nennen und geprüft werden müsste, ob der Versicherer für diese Art von Fehlentwicklung Kostenübernahmen vorgesehen hat und wenn ja, nach welchem Zeitraum.
Das Gegenstück dazu sind Kastrationen, die aus der Notwendigkeit heraus stattfinden. Hoden- und Mammatumore oder Gebärmutterentzündungen sind typische Fälle, in denen die Kastration nicht mehr zur Wahl steht, sondern eine lebensrettende Maßnahme ist. In solchen Fällen können Sie sich normalerweise auf eine Kostenübernahme durch die Hunde-OP-Versicherung mit Kastration verlassen.
Kastrationszuschüsse gibt es ebenfalls noch. Diese sind genau genommen keine Leistungsübernahme des Versicherers, schließlich erstattet er weder die vollen noch die tatsächlichen Kosten. Er gibt Ihnen lediglich einen Zuschuss, der dann einen Teil der realen Kosten deckt – auf dem Rest bleiben Sie sprichwörtlich „sitzen“.
Solche Zuschüsse klingen auf den ersten Blick vielleicht attraktiv, sind es aber nicht unbedingt. Sie müssen dabei bedenken, dass der Zuschuss meist nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten ausmacht. Außerdem gelten Zuschüsse oftmals nur einmalig im Hundeleben, mitunter sogar Eingriff-übergreifend. Nicht zuletzt würden Sie, sollte es zu Komplikationen und Folgekosten kommen, dieses Geld aus eigener Tasche zahlen müssen. Besser ist also, den Leistungsfall der Kastration direkt mitversichern zu lassen.
Das Kleingedruckte unter der Lupe: Worauf müssen Sie bei der Hunde-OP-Versicherung mit Kastration achten?
Es liegt in der Natur der Sache von Versicherungen: Sie müssen sich auf diese verlassen können, denn ist der Ernstfall eingetreten, bleibt Ihnen nur der zuvor abgeschlossene Schutz. Daher ein gutgemeinter Rat: Das Kleingedruckte zu lesen kann zeitaufwändig sein, aber die Zeit ist gut investiert. Sie lesen das Kleingedruckte normalerweise nur einmal im Leben, dafür wissen Sie anschließend ganz genau, was Sie eigentlich erwerben.
- Gibt es Ausschlüsse, die die Kastration betreffen? Bei Ausschlüssen würden mitunter nicht einmal medizinisch notwendige Kastrationen übernommen werden!
- Gibt es eine Definition von „medizinisch notwendig“? Normalerweise müssen Tierärzte detailliert und nachvollziehbar dokumentieren, warum der Eingriff notwendig ist.
- Gibt es einen Zuschuss und falls ja, wie hoch ist dieser?
- Falls es einen Zuschuss gibt: Würde der Versicherer Komplikationen aufgrund des Eingriffes übernehmen? Schon Wundheilungsstörungen oder Infektionen in Folge der Kastration können Sie mehrere Hundert Euro kosten!
- Wie hoch ist der übernommene GOT-Satz? Leistungsstarke Tarife erstatten bis zum 3-fachen Satz, besondere Premium-Tarife mitunter sogar den 4-fachen Notdienst-Satz.
Darum schützt Sie eine Hunde-OP-Versicherung mit Kastration umfassend
Wir sprachen bisher ausschließlich über Kastrationen – und das lohnt sich auch. Aber genauso sollten niemals alle anderen Eingriffe und Operationen ignoriert werden, die in einem Hundeleben weiterhin anfallen können.
Denken Sie zum Beispiel nur an diese operativen Eingriffe:
- Tumoroperationen verursachen oftmals bis zu 2.500 Euro Kosten
- Magendrehungen bis zu etwa 3.000 Euro
- Bandscheiben-OPs kosten bis zu 4.000 Euro
- Kreuzbandriss-OPs bis zu etwa 2.500 Euro
Die Realität ist zudem: Viele dieser Operationen sind keinesfalls eine seltene Randerscheinung. Nach dem WDR müssen mittelgroße Hunde im Durchschnitt fünfmal in ihrem Leben unters Messer. Setzen wir die eben genannten Werte an, ergeben sich für Sie damit mitunter Kosten von über 10.000 Euro, sofern Sie keine Hunde-OP-Versicherung mit Kastration abgeschlossen haben.
Außerdem können Hunde natürlich Unfälle haben. Den Zusammenhang zwischen Operation und Unfall haben Wissenschaftler aus den USA mit einem Datensatz von 1.630 Hunden analysiert. Dabei kam die Studie zum folgenden Ergebnis:
- knapp 52 % aller Hunde, die einen Unfall hatten, mussten operiert werden
- mehr als 75 % dieser Hunde mussten eine Notfall-OP erhalten, außerhalb der regulären Öffnungszeiten würden Tierärzte in Deutschland dafür den 4-fachen GOT-Satz ansetzen
- bei nur rund 24 % der Hunde war die Operation, die durch den Unfall entstand, kurzzeitig aufschiebbar
Ist der Unfall also erst einmal geschehen, ist die Wahrscheinlichkeit für eine operative Maßnahme groß. Zu diesem Zeitpunkt müssen Sie natürlich schon die Hunde-OP-Versicherung mit Kastration abgeschlossen haben, denn diese lässt sich aus offensichtlichen Gründen nicht erst Stunden oder wenige Tage vor der Operation abschließen. Außerhalb von unfallbezogenen Operationen sind Wartezeiten von 3 bis 6 Monaten zu erwarten.
Lässt sich eine Hunde-OP-Versicherung mit Kastration später noch anpassen?
Bei den meisten Versicherern können Sie innerhalb der angebotenen Tarife wechseln, wobei mögliche neue Wartezeiten zu berücksichtigen sind. Das ermöglicht Ihnen eine potenziell bessere Kostensteuerung, wobei ein Wechsel keinesfalls universell gültig ist. Letztlich hängt das allein von dem ab, was der Versicherer ermöglicht.
Selbiges gilt für die Umwandlung der Hunde-OP-Versicherung mit Kastration hin zu einer Hundekrankenversicherung. Wer sich im Nachgang wunschgemäß doch für einen umfangreichen Vollschutz interessiert, sollte dabei berücksichtigen, dass eine Umstellung auf einen höherwertigen Schutz in der Regel immer mit einer erneuten Gesundheitsprüfung verbunden ist, um einen möglichen Mißbrauch vorzubeugen. Daher sollte die Entscheidung für eine Hundekrankenvollversicherung rechtzeitig getroffen werden, bevor bereits akute Erkrankungen in der Tierarztakte stehen, um einen umfassenden und zuverlässigen Schutz zu erhalten.
Jetzt Hunde-OP-Versicherung mit Kastration vergleichen, abschließen & zurücklehnen
Natürlich: Jede Versicherung kostet Sie monatlich etwas Geld. Dafür bleiben Ihnen aber die teils (extrem) hohen Beträge erspart, die im Ernstfall für den operativen Eingriff bei Ihrem Schatz notwendig sind. Das schafft Sicherheit für alle Fälle und Lebenslagen. Die Kastrations-Leistungsübernahme ist wichtig, Sie sollten durchaus darauf achten. Aber die Hunde-OP-Versicherung mit Kastration kann weitaus mehr, denn sie liefert ebenso bei allen anderen Operationen essenziellen finanziellen Rückhalt.
Die gute Nachricht: Ihre neue Hunde-OP-Versicherung mit Kastration können Sie direkt hier vergleichen und anschließend mit einigen wenigen Mausklicks abschließen. So bleiben Sie auf der sicheren Seite – bei Tumoren, rassespezifischen Krankheiten, Kreuzbandrissen, Magendrehungen, Zahnproblemen und mehr.

